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Bildmarke von Romy: eine goldene Mondsichel

Anrufe während der Behandlung: fünf Wege im Vergleich

Wer am Kunden arbeitet, kann nicht ans Telefon. Es gibt fünf gängige Lösungen: Mailbox, Rückrufliste, eigener Empfang, externer Telefonservice und KI-Telefonassistentin. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob der Termin im selben Gespräch vergeben wird oder ob ein zweiter Kontakt nötig bleibt.

Von LuisaAktualisiert am Lesezeit 5 Minuten

Das eigentliche Problem ist der zweite Kontakt

Ein verpasster Anruf ist selten allein das Problem. Kritisch wird der zweite Kontakt: Jede Lösung, die einen Rückruf nötig macht, verlangt, dass beide Seiten ein zweites Mal Zeit haben. Wer eine Behandlung sucht, ruft in der Zwischenzeit oft schon woanders an. Die Frage bei jeder Lösung lautet deshalb: Kann der Termin im ersten Gespräch vergeben werden?

Die fünf Lösungen im Vergleich

LösungTermin im ersten KontaktLaufender AufwandPasst für
MailboxNeinAbhören und zurückrufenSehr geringes Anrufaufkommen
RückruflisteNeinListe pflegen, abtelefonierenRuhige Zeiten mit Lücken
Eigener EmpfangJaPersonalkosten, DienstplanGrößere Studios
Externer TelefonserviceTeilweiseEinweisung, AbsprachenSchwankendes Aufkommen
KI-TelefonassistentinJaEinmalige EinrichtungEin bis mehrere Plätze

Mailbox: die häufigste, aber schwächste Lösung

Die Mailbox ist kostenlos und sofort da. Sie verlagert die Arbeit aber vollständig auf später und auf Sie. Wer eine Nachricht hinterlässt, hat den Termin noch nicht – und ein Teil der Anruferinnen hinterlässt gar keine. Als alleinige Lösung trägt die Mailbox nur, wenn wenige Anrufe eingehen und diese meist Bestandskundinnen sind.

Rückrufliste: gut gemeint, schwer durchzuhalten

Entgangene Anrufe notieren und in der nächsten Pause abtelefonieren ist besser als nichts. Der Haken ist die Durchhaltbarkeit: Genau an vollen Tagen, an denen die meisten Anrufe eingehen, fehlt die Pause zum Abtelefonieren. Die Liste wächst dann schneller, als sie abgearbeitet wird.

Eigener Empfang: die beste Lösung, wenn die Auslastung sie trägt

Ein Mensch am Empfang löst das Problem vollständig: Anrufe werden angenommen, Termine im Gespräch vergeben, Rückfragen sofort beantwortet. Die Rechnung geht auf, wenn genug Umsatz auf die Stelle entfällt. Für Einzelstudios und kleine Teams ist das meist nicht der Fall – und die Stelle muss auch bei Urlaub und Krankheit besetzt sein.

Externer Telefonservice: kommt auf die Anbindung an

Ein externer Dienst nimmt ab und nimmt Anliegen auf. Ob daraus ein Termin wird, hängt daran, ob der Dienst Zugriff auf Ihren Kalender hat und Ihre Behandlungsdauern kennt. Ohne diese Anbindung entsteht wieder eine Nachricht statt einer Buchung – also der zweite Kontakt, den Sie vermeiden wollten.

KI-Telefonassistentin: Termin im Gespräch, ohne zusätzliche Technik

Eine KI-Telefonassistentin nimmt ab, während Sie behandeln, und bucht direkt im Kalender. Sie kennt Ihre Behandlungen und deren Dauer, schlägt passende Zeiten vor und nimmt Verschiebungen entgegen. Eingerichtet wird sie per Rufumleitung an Ihren bestehenden Anschluss – ohne Providerwechsel und ohne neue Hardware. So arbeitet Romy.

Wie Sie die passende Lösung auswählen

  1. 1Zählen Sie zwei Wochen lang, wie viele Anrufe Sie tatsächlich verpassen. Ohne diese Zahl ist jede Entscheidung geraten.
  2. 2Prüfen Sie, wie viele davon Terminanfragen waren und wie viele reine Auskünfte.
  3. 3Rechnen Sie den Wert eines durchschnittlichen Termins gegen die laufenden Kosten der Lösung.
  4. 4Entscheiden Sie zuletzt, ob der Termin im ersten Gespräch fallen muss – das ist der Unterschied, der die meisten Lösungen trennt.

Häufige Fragen

Über die Autorin

Luisa hat Romy gegründet und spricht regelmäßig mit Inhaberinnen von Kosmetik-, Nagel- und Massagestudios darüber, wie Terminvergabe am Telefon in der Praxis abläuft.

Luisa, Gründerin

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